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ALP GRAVA


auf 1937 m.ü.M. im wilden Valsertal 
Im wilden Valsertal, auf 1’937 m.ü.M., liegt die Alp Grava. – Erreichbar ist die Sömmerungsalp für Ziegen und ein paar Schweine und Hühner nur zu Fuss. Dort oben ziehen die Ziegen in einer kleinen Herde über die weitläufigen und abwechslungsreichen Berghänge, um sich das beste Futter zu suchen. Vier Alpmonate lang – Tag für Tag – finden sie Verhältnisse vor, die ihren natürlichen Ziegenbedürfnissen sehr entsprechen.

Die schlauen Landschaftspflegerinnen werden auf ihren Streifzügen vom Alpteam einschliesslich des Hirtenhunds Fingal begleitet und geleitet. – Wohin? Es geht hoch hinaus! Konkret? Der Weideplan in der Karte 2 in︎︎︎ Kontakt schafft einen Überblick.

Morgens und abends werden die Ziegen bei der Alp handgemolken, und händisch geht die aufwendige Arbeit weiter: bis die Milch dank der schonenden Verarbeitung vor Ort zu schmackhaften Käsespezialitäten reifen kann, in denen die wertvollen Rohstoffe der Bündner
Landschaft und der Milch erhalten bleiben. Bereit für den genussvollen Verzehr, zuhause oder in der Beiz, im Dorf oder in der Stadt, fernab dieser wilden Landschaft und doch diese in sich tragend. – Unsere naturnahe, saisonale Produktion ist ähnlich einer bio-zertifizierten.

Das
Alp-Grava-Team 2026 besteht aus Doris (links) und Bettina (rechts),


vereint mit Pascale (links) und Lena (rechts), Lisa (unten links) und Claudia (unten rechts)


und eben... den 90 Ziegen, den drei Schweinen und acht Hühnern.





Rohmilch-Käsesorten


Die frisch gemolkene Morgenmilch wird zusammen mit der Abendmilch direkt vor Ort in der Alpsennerei zu verschiedenen Käsesorten verarbeitet.

Nach der Produktion reifen die Laibe in unserem Naturkeller auf Holzbrettern. Sie werden jeden Tag gepflegt, damit die rötliche Rinde allmählich wächst. 

Folgende Produkte stellen wir von Beginn weg her:

︎︎︎ Produkte:
•  Mutschli
•  Alpkäse

Im Laufe des Sommers kommen ganz bestimmt noch mehr Sorten dazu.



Bilder 
© Jaromir Kreilinger (Diashow)
© Thom Held (Ziege, Schwein)
© Diverse (Team 2026, Hühner)

Rohmilch-Käsesorten


Die frisch gemolkene Morgenmilch wird zusammen mit der Abendmilch direkt vor Ort in der Alpsennerei zu verschiedenen Käsesorten verarbeitet. Wir stellen ausschliesslich Rohmilchkäse her. Er ist schmackhafter, ressourcenschonender und bei der Herstellung mit frischer Milch vor Ort auch sicherer. Nach der Produktion reifen die Laibe in unserem Naturkeller auf Holzbrettern. Sie werden jeden Tag gepflegt, damit die rötliche Rinde allmählich wächst. 


Beginnen werden wir mit zwei Käsesorten: Mutschli und Alpkäse. Im Laufe des Sommers kommen ganz bestimmt noch weitere Alp Grava-Spezialitäten hinzu.

  1. Grava Mutsch
  2. Ziegen-Rohmilch Halbhartkäse – weich und mild im Geschmack: Meeega fein!│Mindestens 45% Fett i.T.│Mit rötlicher Rinde│Ein Laib wiegt ca. 1kg │Richtpreis 36 fr/kg

  3. Crap Grava
    Ziegen-Rohmilch Hartkäse – der Rezente für spezielle Anlässe und besonders anspruchsvolle Feinschmeckerinnen und Geniesser│Mindestens 45% Fett i.T.│Ein Laib wiegt ca. 3kg │ Richtpreis 38 fr/kilo

︎︎︎ Bestellen
Fleisch vom Alpschwein 

Unsere drei Alpschweine verwerten auf der Alp die Molke, das «Abfallprodukt» des Käsens, und geniessen ihren grossen Auslauf.
 

Anfang Oktober werden sie in der lokalen Metzgerei geschlachtet. Wir verarbeiten dann das frische Fleisch in Handabeit zu köstlichen Würsten, Speck und anderen Gerichten. Wir werden dich infomieren, wo du diese Köstlich-keiten essen kannst.



Lagerung unserer Käse

Als ganzen Laib kannst du den Käse monatelang lagern, wenn Du einen geeigneten Keller hast und ihn regelmässig pflegst. Der Keller sollte eine stabile Temperatur zwischen 5–15°C haben und über mindestens 80% relative Luftfeuchtigkeit verfügen. Dein Käse sollte auf einem sauberen Holzbrett liegen, idealerweise vor Fliegen geschützt. Alle paar Tage oder einmal pro Woche (je jünger der Käse, desto häufiger) kannst du den Käse wenden und die oben zu liegen kommende Fläche sowie den Rand mit einem sauberen, feuchten, lauwarmen Tuch abreiben. Die Liegefläche sowie das Brett sollten stets trocken sein.
Dies lohnt sich vor allem bei Halbhart- und Hartkäse. Mutschli sind am besten im jungen Zustand zu geniessen.

Ist dein Käse angeschnitten, deckst du die Schnittfläche am besten mit Frischhaltefolie ab und lagerst ihn bei 5–10°C. Sollte sich Schimmel bilden, kannst du diesen abschneiden und den Rest bedenkenlos essen.
Sollte dein Lagerraum / Kühlschrank zu trocken sein (<80% rel. Luftfeuchtigkeit), empfiehlt es sich, den Käse eingepackt zu lassen, am besten in speziellem Käsepapier (gibt es in der Migros o.ä.)


Bilder
© Jaromir Kreilinger (Schweine)
© Alp-Team 2023-2025 (Diashow 1)
© Thom Held (Diashow 2-5)